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Veranstaltungen

Sie erhalten hier einen chronologischen Überblick über die Renaissance jüdischen Lebens im Kontext von Politik und Gesellschaft Sachsens. Wir berichten in Kurzreportagen über wichtige Ereignisse des jüdischen Lebens in Leipzig und Dresden sowie über deren gesellschaftliche Resonanz. Informieren Sie sich über Ausstellungen, Projekte, Vorlesungen, Tagungen und Workshops, die sich mit der Geschichte des Judentums, Holocaust, Integration und zahlreichen politisch bedeutsamen Entwicklungen befassen.



"Israelische Tänze"

Am 6.März 2012 fand im Leipziger jüdischen Kulturzentrum Ariowitsch-Haus ein zweistündiges Folklore-Konzert statt, an dem sich viele Laienvolkskunstgruppen beteiligten. Der Abend war dem jüdischen Purimfest gewidmet und zugleich dem Internationalen Frauentag. In diesem Jahr fielen diese Feiertage auf einen Tag, den 8. März.

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„Erinnern für die Zukunft“

„Erinnern für die Zukunft“ – Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig

Leipzig – Der Förderverein Dr. Margarete Blank e.V. präsentiert in der Leipziger Gedenkstätte für Zwangsarbeit die Dauerausstellung „Erinnern für die Zukunft“. Die Gedenkstätte befindet sich in der Permoserstraße 15 auf dem Gelände des ehemaligen Rüstungsbetriebes der Hugo Schneider AG (HASAG). Sie ist Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Neben Texten, Bildern, Dokumenten und Briefen werden auch einige Originalexponate wie Häftlingskleidung, Alltagsgegenstände und Munition gezeigt. Die Ausstellung ist didaktisch angelegt und eignet sich daher auch für Schulklassen.

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Wanderausstellung"Anwalt ohne Recht ..."

Die Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht – Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933"

Seit dem 12.März 2012 und noch bis zum 20.April 2012 ist die Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht – Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933" im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, Simsonplatz 1, 04103 Leipzig zu sehen. Es ist die 58.Station dieser Ausstellung, die bereits im Jahr 2000 in Leipzig zu sehen war und danach durch ganz Deutschland gezogen ist, aber auch in Israel, in den USA und anderen Ländern Aufsehen erregte.

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Ausstellung über den christlich-jüdischen Dialog in Leipzig

Leipzig – In der Leipziger Michaeliskirche gastiert vom 9. bis 18.März die Wanderausstellung „Gemeinsam Erinnern – Juden und Christen im Gedenken an den 9.November 1938 in Leipzig“. Veranstalter sind die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft und die Ephraim Carlebach Stiftung. Die Ausstellung wurde 2008 erstmalig gezeigt und wird seitdem einmal im Jahr präsentiert.
Im Mittelpunkt steht der christlich-jüdische Dialog in Leipzig nach 1945. Dieser ist auf zehn Schautafeln mit Texten, Bildern und einer Zeitleiste dargestellt.

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Kleine Steine, große Geschichten - Führung 12.03.2012

Zweimal wurde im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit eine Führung zu verschiedenen Leipziger Stolpersteinen angeboten.
Die Stolpersteine erinnern an die Opfer des Holocaust und der nationalsozialistischen Verfolgung. Das Projekt wurde von dem Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen, der erste Gedenkstein 1992 für die Opfer der ersten Roma- und Sinti-Deportation vor dem Historischen Kölner Rathaus gesetzt. Seit dem Jahr 2000 werden regelmässig an den verschiedensten Orten unzählige Stolpersteine verlegt, das Projekt gilt mittlerweile als das weltweit größte dezentrale Mahnmal1.

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Streiflichter jüdischen Lebens in Leipzig

Streiflichter jüdischen Lebens in Leipzig zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Ein Vortrag von Dr. Katrin Löffler

Leipzig – Am 6. März hat die Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft zu einem Vortrag in die Leipziger Universitätsbibliothek eingeladen. Die Germanistin und Historikerin Dr. Katrin Löffler sprach über die Lebenssituation der Juden in Leipzig am Anfang des 19.Jahrhunderts und hatte drei verschiedene Personengruppen ausgewählt: Kaufleute, Köche und Zuchthausinsassen. Diese Auswahl lässt bereits auf die Unterschiede jüdischen Lebens in Leipzig schließen. Es gab zu jener Zeit noch keine einheitliche jüdische Gemeinde in der Stadt. Ein Grund dafür wäre die restriktive Judenpolitik der Stadt Leipzig gewesen, sagte Dr. Katrin Löffler. Diese bezog sich noch auf die Judenverordnung von 1682. Demnach war es allen Juden verboten, sich dauerhaft in Leipzig aufzuhalten. Sie durften nur zu den Messen in die Stadt einreisen und mussten dann wesentlich höhere Zölle als die christlichen Kaufleute entrichten. Um in die Stadt zu gelangen, hatte jeder Jude einen sogenannten Judenzettel zu beantragen, der oft willkürlich von der Stadt bewilligt wurde.

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Leipzig freut sich auf die Woche der Brüderlichkeit

Leipzig – In diesem Jahr ist die Stadt Leipzig Veranstaltungsort der Woche der Brüderlichkeit. Zu diesem Anlass fand am 1. März eine Pressekonferenz im Neuen Rathaus in Leipzig statt.
Anwesend waren neben dem Leipziger Oberbürgermeister, Burkhard Jung: Rickler Münich (Evangelischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrats e.V.), Rudolf W. Sirsch (Generalsekretär des Deutschen Koordinierungsrats e.V.), Friedrich Magirius (Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft) sowie Küf Kaufmann (Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig).

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